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Die Bedeutung digitaler Medien hat in den letzten Jahren weiter zugenommen und wird zukünftig die Lebenswirklichkeit unserer Schülerinnen und Schüler mehr denn je beeinflussen und bestimmen. 
Die Nutzungsformen der neuen Medien bieten viele Chancen, vor allem der Interaktivität und Kommunikation, aber auch Risiken. Es ist folglich eine der Hauptaufgaben der Lehrkräfte, sich dieser veränderten medialen neuen Welt in ihrer Ganzheitlichkeit mit ihren Auswirkungen auf Kommunikations- und Lernprozesse zu öffnen und das bedeutsame Bildungsziel von Schule, den Umgang  mit diesen Medien und deren kritische Reflexion zu fördern. 

Zu den negativen Begleiterscheinungen der neuen Medienangebote zählen auch die Fragen der Datensicherheit und der Schutz der Privatsphäre. So berichtet die JIM- Studie 2013, dass ungewollte oder unerlaubte Datenpannen bei Netzbetreibern passieren oder dass die Nutzungsdaten in sozialen Netzwerken kontinuierlich erfasst und gegen Zahlung auch an Dritte weitergegeben werden. Fragt man Jugendliche, wie sicher sie sich in Bezug auf den Schutz ihrer Daten innerhalb ihrer Community fühlen, fühlt sich gut die Hälfte sicher (55%), der Rest ist dagegen skeptisch und weniger (36%) oder gar nicht sicher (8%). Die Unsicherheit steigt jedoch mit zunehmenden Alter.  (Vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest: JIM 2013. Jugend, Information, (Multi.) Media. Basisstudie zum Medienumgang 12-19-Jähriger in Deutschland. Stuttgart: 2013, S. 41-42.)

Die Fortbildung  möchte Lehrkräften aufzeigen, welcher Datenschutz für den einzelnen besteht und vermitteln, wie mithilfe ausgewählter, didaktisch wertvoller Materialien zum Thema, das Bewusstsein für die eigene Privatsphäre geschaffen werden und somit  ein präventiver und erfolgreicher Unterricht zum diesem Gebiet des Jugendmedienschutz erfolgen kann.  

Referentin: Beatrice Finger

Weitere Fortbildungen des Medienzentrums finden sie unter www.medienzentrum-suew-landau.de